Von ihrer Gründung im September 2000 bis ins Jahr 2003 wurde die Energieberatung Prenzlauer Berg im Rahmen des SAVE II-Programms der Europäischen Komission mit Fördermitteln unterstützt. Ziel des EU-weiten SAVE-Programms (Specific Actions for Vigorous Energy Efficiency) war und ist die Föderung von Energieeffizienz und Energiesparverhalten durch politische Maßnahmen, Information und Beratung, Studien und Pilotprojekte. Die Aufgabe der Energieberatung Prenzlauer Berg war somit - in Zusammenarbeit mit dem Bezirk Pankow -, durch gezielte Aktionen und Projekte den Energieverbrauch von Gebäuden im Gebiet Prenzlauer Berg zu senken. Da seit dem Jahr 2001 Prenzlauer Berg und Weißensee dem Bezirk Pankow zuzurechnen sind, erstreckte sich die Arbeit der Energieagentur auch auf diese Bereiche bzw. bisweilen sogar darüber hinaus.
Vorrangige Projekte von 2000-2003:
- Heizkostencheck: Mieter konnten kostenlos ihre Heizkostenabrechnungen von EBPB analysieren und bewerten lassen.
- Contracting-Beratung: EBPB hat Mieter und Hauseigentümer über das Contracting-Modell beraten, bei der Suche eines geeigneten Contractors geholfen und für Transparenz bei den Energiekosten gesorgt.
- Entwicklung einer energiepolitischen Strategie für den Bezirk Pankow: Dieses Angebot an den Bezirk Pankow enthielt u.a. ein Beratungsangebot für private Wohngebäude und den Vorschlag einer Intensivierung der Zusammenarbeit mit dem Energiemanagement des Bezirks, um die Energieeffizienz bei öffentlichen Liegenschaften zu erhöhen.
- EBPB hat mit zwei internationalen Partneragenturen (Watford and Three Rivers Energy Agency (England) und Energy Agency Sala Galanta (Slowakei)) zusammengearbeitet, um gemeinsame Energiesparprojekte an Schulen durchzuführen.
Insgesamt hat die EBPB das Ziel, den Energieeffizienz-Gedanken im Bezirk, bei Mietern, in Schulen und in der Öffentlichkeit bekannter zu machen, erreicht.
Im Anschluss an die ersten drei Jahre wird EBPB als selbstständige lokale Energieagentur eine Vielzahl an Projekten fortführen und neue Projekte entwickeln. Die Vernetzung mit internationalen Agenturen zur Realisierung EU-weiter Projekte soll beibehalten werden.
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